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Проект «Gegen das Vergessen»

In einer kurzen Dokumentarreportage erzählt die Historikerin Maya Karvelishwili und der Bischof der Sionischen Kirche, Efrem, über das Leben der Deutschen in Georgien.

Die Deutschen tauchten in Georgien vor mehr als 200 Jahren auf, direkt nach dem Eintritt des Georgischen Königreichs in das Russische Reich. In historisch gesehen kurzer Zeit erschufen sie in Georgien mehrere Kolonien und führten in das Leben der kaukasischen Republiken ihre Wirtschaft ein. Die größte Kolonie befand sich 70 Kilometer von der Hauptstadt Georgiens, Tblisi, entfernt und trug den Namen Katharinenfeld (heute Bolnisi). Die deutschen Kolonisten befassten sich vor allem mit der Landwirtschaft, Schweinezucht, Weingärung, Weinherstellung, Käseherstellung und außerdem Handwerk und Architektur. In Bolnisi (Katharinenfeld) sind einige Quartale historischer Gebäude erhalten geblieben, die den alten deutschen Technologien entsprechend gebaut wurden – im Fachwerk-Stil. Die Deutschen haben friedlich mit den einheimischen Georgiern zusammen gelebt und guten Kontakt zu den Beamten des Russischen Reiches gehabt. Das Leben der Deutschen in Georgien nahm eine tragische Wendung zu Zeiten der Sowjetunion; am 18. August 1941 wurden mehr als 20.000 Menschen, damals praktisch die gesamte deutsche Bevölkerung Georgiens, in die entfernten Gebiete Sibiriens und Kasachstans deportiert. Die Deportation hat nur drei Tage gedauert. In einer kurzen Dokumentarreportage erzählt die Historikerin Maya Karvelishwili und der Bischof der Sionischen Kirche, Efrem, über das Leben der Deutschen in Georgien.

In Bolnisi (Katharinenfeld) sind einige Quartale historischer Gebäude erhalten geblieben, die den alten deutschen Technologien entsprechend gebaut wurden – im Fachwerk-Stil.