Auf den Spuren der Deutschen in Aserbaidschan
Die Geschehnisse erwachen durch die Kunst zum Leben, ergreifen die Herzen der Menschen verschiedener Generationen und werden für sie ein wichtiges Thema, welches den Wunsch weckt Eindrücke und Gedanken zu teilen. Dies führt immer zu Diskussionen, Argumentation, das Aufeinandertreffen verschiedener Meinungen; das Einladen der Workshopteilnehmer zum offenen Diskurs, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, die wir uns bei der Arbeit am Projekt gestellt haben.
Die Deutschen tauchten in Georgien vor mehr als 200 Jahren auf, direkt nach dem Eintritt des Georgischen Königreichs in das Russische Reich. In historisch gesehen kurzer Zeit erschufen sie in Georgien mehrere Kolonien und führten in das Leben der kaukasischen Republiken ihre Wirtschaft ein.
Wir haben zum ersten Mal ein Theaterfestival durchgeführt. Und obwohl das Festival an sich klein war (Klein aber fein), war es international, deshalb hat uns die Organisation von diesem viel Mühe gekostet. Abgesehen von den Organisations- und künstlerischen Schwierigkeiten, verlief unser Festival sehr gut.

Unser Projekt heißt „Dem Anderen entgegen“. Bereits im Titel ist das Thema und die Art wie das Projekt durchgeführt wurde zu erkennen. Unser Team macht sich auf eine Fahrt dem Zuschauer „entgegen“ auf und führt mit ihm einen Dialog, dabei verschiedene künstlerische Zugangsmittel nutzend.

Das umfangreiche Ausbildungs- und Kulturprogramm schloss in sich eine Serie von Kindertheaterstücken, sowie Workshops für Kinder verschiedenen Alters ein.

Kinder ab 3 Jahren besuchten uns bei ihrem ersten Kennenlernen des Theaters.

Zum ersten Mal in der ganzen Geschichte des Theaters "A Parte" ist es uns gelungen ein Gastspielkollektiv einzuladen.

Vladimir Tyminskij, ein Ballettmeister aus Sankt Petersburg führte in zehn Tagen acht zweistündige Master classes.

Das Projekt vereinte junge Menschen, machte sie noch wohlwollender, freier, offener.